CDU-MdB Dieter Jasper bei heimischen Firmen auf der Hannover-Messe


Es gab auch überraschte Gesichter, als er plötzlich am Messestand auftauchte... MdB Dieter Jasper ließ es sich nicht nehmen, trotz außerordentlich enger Termin­lage die eine Sitzungswoche des Bundestages für einen Abgeordneten mit sich bringt, am Donnerstag der vergangenen Woche einige Firmen aus seinem Wahl­kreis an ihren Messeständen in Hannover aufzusuchen.

Seine Absicht war es, einerseits neue Kontakte zu knüpfen und sich über die Lage der Firmen in der gegenwärtig angespannten wirtschaftlichen Situation zu informieren, andererseits aber auch den verantwortlichen Firmenvertretern die Möglichkeit zu geben ihn selbst als ihren Ansprechpartner im Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Technologie kennenzulernen und für die Zukunft seine Unterstützung anzubie­ten.

Bei der Firma „Laumann“ aus Hörstel machte Dieter Jasper als erstes Station. Die­ses für die heimische Gegend typische Mittelstandsunternehmen mit 50 Mitarbei­tern fertigt seit über 30 Jahren optimale Lösungen - besonders für den Bereich der Agrartechnik und Industrie. Das Spektrum umfasst die Fertigung von Einzel­stücken, Baugruppen und einbaufertige Serienteilen bis hin zu Spezialanfertigun­gen, den Wünschen der Kunden entsprechend. Das technische Verständnis und die Präzision der Mitarbeiter dieser Firma werden in jeder Phase höchsten Ansprü­chen gerecht. Dieter Jasper wurde sehr freundlich von der Geschäftsführerin Claudia Börgel empfangen und konnte mit ihr ein ausführliches Gespräch über die gegenwärtige Situation und Auftragslage des Unternehmens führen.


 

Sein Weg führte ihn auch zum Unternehmen Keller H,C,W, das, mit seinem Stammsitz in Ibbenbüren-Laggenbeck, eines der größten Arbeitgeber der Gegend ist. Dieter Jasper wurde kompetent und freundlich vom Manager Sales and Marketing MSR, Herrn Albert Book, begrüßt und mit dem Spektrum der Firma und der Spezifik des vertretenen Bereiches bekannt gemacht. Die Keller H,C,W GmbH ist ein weltweit agierender Maschinen- und Anlagenbauer mit Schwerpunkt auf der grobkeramischen und Baustoffindustrie. Das Unternehmen zählt seit 100 Jahren zu den führenden Spezialisten in dieser Branche. Der auf der Hannover-Messe vertretene Bereich des Unternehmens steht vor allem für intelligente Lösungen auf den Gebieten Automatisierung und Messen-Steuern-Regeln. Dieter Jasper wurde z. B. mit der Funktionsweise eines „Multifunktions-Pyrometers“, das der Temperaturmessung in extremen Messbereichen dient, die man aus gebührender Entfernung leisten kann, bekannt gemacht – einer echten Messeneuheit. Bis heute ist Keller H,C,W, das seit 2006 zu der französischen Gruppe Legris Industries gehört, dem Anspruch des Gründervaters Carl Keller treu geblieben und entwickelt seine Maschinen, Anlagen und Messgeräte unter dem Motto „Innovation aus Tradition“ konsequent und erfolgreich weiter.


 
Danach ging es zu dem Unternehmen Meyer-Industrie-Electronic-GmbH – kurz „MEYLE“ – eine Abkürzung, die noch aus früherer Zeit stammt, entstanden aus einer ehemaligen Telex-Kennung, eine Kombination aus Meyer und Lengerich, dem Standort des Unternehmens. Es ist ein Ingenieurbüro und beschäftigt sich mit der Distribution und Fertigung von Systemen für die Automa­tisierungstechnik, Prozesstechnik und Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik. Der Geschäftsführer Dipl.-Ing. Herbert Meyer höchstselbst begrüßte Dieter Jasper am Messestand. Nach der trockenen Begrüßung „…wir sind hier natürlich für un­sere Kunden vor Ort“, wurde der Abgeordnete ausführlich und sehr freundlich über die ausgesprochen internationale Zusammensetzung der Belegschaft des Un­ternehmens informiert. Es gibt Mitarbeiter verschiedenster Nationalitäten, die u.a. deutsch, englisch, französisch, spanisch, russisch, chinesisch, portugiesisch und Hindi, auch als Muttersprache, sprechen. In den letzten Jahren wurden Niederlas­sungen der Meyer Industrie-Electronic GmbH in China, Indonesien, Indien, Du­bai, Brasilien, Argentinien und Mexiko gegründet. Durch die Auslandsnie­der­lassungen wird das Systemgeschäft vor Ort betreut und die Zusammenarbeit mit den lokalen Partnern und Kunden unterstützt.


 
Eine wichtige Station war auch der Besuch des Messestandes der Firma „EnviTec Biogas GmbH“, die sich mit dem Bau von Biogas-Anlagen beschäftigt und nach jahrzehntelanger Erfahrung im Anlagenbau, Projektgeschäft und der Leitung landwirtschaftlicher Betriebe im Jahr 2002 gegründet wurde. Das Unternehmen beschäftigt über 350 qualifizierte und engagierte Mitarbeiter im In- und Ausland und ist mit eigenen Gesellschaften und Vertriebsbüros weltweit vertreten. Olaf von Lehmden, ein Vorstandsmitglied des Unternehmens, empfing Dieter Jasper in einer „Messe-Koje“ und gab ihm bereitwillig und ausgesprochen engagiert Aus­kunft über den Entwicklungsstand und Zukunftspläne. Im vergangenen Ge­schäftsjahr 2009 erzielte die EnviTec Biogas AG einen Umsatz in Höhe von 120 Mio. Euro. Im Vergleich zu 2008 eine Steigerung um 19 Prozent. Das ist eine gute Entwicklung, jedoch bezeichnete Herr von Lehmden die langen Genehmigungs­verfahren für den Bau von Biogasanlagen als ein enormes Hemmnis. Dieter Jasper konnte einigen Stoff für seine Arbeit im Bundestag mit nach Berlin nehmen.
 
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