Spahn und Jasper: Bundeswehrabzug noch nicht entschieden

Quelle: www.mv-online.de, Jens Kampferbeck

Ein Transporthubschrauber vom Typ CH-53.
Ein Transporthubschrauber vom Typ CH-53.
(Foto: Rapreger)


Rheine. Eine Schließung des Bundeswehrstandortes Rheine ist nach Angaben der beiden CDU-Bundestagsabgeordneten Jens Spahn und Dieter Jasper noch längst nicht entschieden. „Es gibt keinerlei Grundlage für die in der vergangenen Woche angeheizten Spekulationen. Entgegen anderslautender Behauptungen ist noch nichts entschieden“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

Spahn und Jasper hatten in einem gemeinsamen Brief an den Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg auf die Folgen einer Schließung des Standortes Rheine für die gesamte Region hingewiesen. „Ich bin mit der Folgen für die Kommunen und Regionen, die sich aus Standortschließungen ergeben können und die Sie in Ihrem Schreiben aufführen, sehr wohl bewusst. Aus dies gibt mir Veranlassung, den engen und vertrauensvollen Dialog zu suchen“, schrieb zu Guttenberg in seiner Antwort. Der Verteidigungsminister habe aber auch betont, dass „Aussagen zu konkreten Veränderungen an einzelnen Standorten … allerdings erst notwendig sein“ werden, „wenn die erforderlichen Strukturanpassungen der Bundeswehr sorgfältig geprüft und entschieden sind“. Sein Ziel sei es, Anpassungen dort vorzunehmen, wo die Bundeswehr effizienter und insbesondere einsatzorientierter ausgerichtet werden könne.

„Es ist sinnvoll, das Ergebnis der Prüfungen abzuwarten. Unsachgemäße Spekulationen über Amtshilfe oder ähnliches helfen der Region nicht weiter“, erklärten Spahn und Jasper nach Erhalt der Antwort.
 
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