Dieter Jasper MdB besucht die Westfalen AG

Der Einladung des Vorstandsvorsitzenden der Westfalen AG, Wolfgang Fritsch-Albert, folgte der Bundestagsabgeordnete Dieter Jasper gerne. Anlass des Gesprächs waren die im Sparpaket der Bundesregierung angekündigten Änderungen des Stromsteuergesetzes. Ebenso wie andere energieintensive Unternehmen befürchtet nun auch die Westfalen AG Wettbewerbsnachteile gegenüber ausländischen Unternehmen, die diese Steuer nicht zahlen müssen.
Der Bundestagsabgeordnete machte deutlich, dass er sich als Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie bereits intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Hier wurden bereits erste Erfolge erzielt, indem die Steuererhöhungen für energieintensive Unternehmen wesentlich abgemildert wurden. Dieter Jasper machte deutlich, dass er sich weiter dafür einsetzen werde, die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen aus der Region aufrechtzuerhalten.
Die Westfalen AG produziert am Standort Hörstel die Industriegase Argon, Stickstoff und Sauerstoff. Bei einer Betriebsführung veranschaulichte der Bereichsleiter Herr Ruhe, wie mit modernster Technologie Luft in ihre einzelnen Bestandteile aufgespalten wird. Er erklärte, dass sich hier trotz neuer Techniken kaum Energieeinsparungen möglich sind und die Strompreiserhöhungen voll durchschlagen. Im europäischen Ausland können Mitbewerber zu deutlich geringeren Kosten produzieren, so Wolfgang Fritsch-Albert.
Dieter Jasper MdB hält es deshalb für nötig, das sich die Politik weiterhin intensiv um die Schaffung von geeigneten Rahmenbedingungen kümmert, damit insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen keine Wettbewerbsnachteile gegenüber ausländischen Konkurrenten erfahren.
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