Hoffnungsschimmer fürs Mehrgenerationenhaus
Quelle: www.wn-online.de
Saerbeck - Die Aktien stehen nicht besonders fürs gut Mehrgenerationenhaus: Die Bundesförderung für die Einrichtung läuft im Herbst 2012 endgültig aus. Dann fehlen der Einrichtung 40 000 Euro - pro Jahr. Die Hoffnung, zumindest einen Teil der Summe über die Saerbecker Bürgerstiftung einzuwerben, hat sich bis jetzt nicht erfüllt. Muss also das Haus, dessen Träger die Kolpingsfamilie ist, schließen?
Nun, anscheinend gibt es jetzt einen Hoffnungsschimmer - und der CDU-Bundestagsabgeordnete für Saerbeck, Dieter Jasper, brachte am Freitag persönlich die frohe Kunde ins Saerbecker Rathaus. „Familienministerin Schröder hat signalisiert, dass es ein Anschlussprogramm geben wird“, erläuterte er. Für dieses Programm würden sich alle Mehrgenerationenhäuser bewerben können. Die Kriterien im Einzelnen würden im Dezember bekannt gegeben. Der Pferdefuß dabei: Diesmal müssen die Kommunen selbst in die Tasche greifen und einen Teil der Finanzierung mit übernehmen. Auf „rund 10 000 Euro“ schätzt Bürgermeister Wilfried Roos die Kosten, die in diesem Fall auf die Gemeinde zukommen könnten. Daran, dass es Saerbeck in das neue Programm schafft, hat er keinen Zweifel, Schließlich stehe das ganze Dorf, anders als anderswo, hinter dem Projekt. Roos: „Da trennt sich die Spreu vom Weizen.“ In Saerbeck könnte sich allerdings das Problem stellen, dass die Gemeinde in den nächsten Jahren ins Haushaltssicherungskonzept gerät und sich damit solche Aufgaben nicht mehr ohne Zustimmung des Kreises ans Bein binden darf. Aber in der Politik ist man optimistisch, dass dieser Zustand zumindest nicht von langer Dauer sein wird. Der stellvertretende Bürgermeister und SPD-Chef Carsten Ausmann im Gespräch mit den WN: „Wenn sich erst die Windräder im Bioenergiepark drehen, dann können Mittel, die dort erwirtschaftet werden, auch in solche Projekte fließen.“
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Dieter Jasper MdB