CDU-Senioren: Neuwahlen und hoher Besuch

Quelle: www.grevenerzeitung.de

SAERBECK. Kerzen und Tannenzweige auf den Tischen sorgten für eine gemütliche Atmosphäre bei der Mitgliederversammlung der Saerbecker CDU-Senioren im Bürgerhaus.

Auch nach zwölf Jahren bleibt an der Spitze der CDU-Senioren alles wie gewohnt. Paula Niehoff (1. Vorsitzende), Johannes Heitmann (2. Vorsitzender), Maria Loheide (Kassiererin) und Franz Lüttmann (Schriftführer) erhielten bei den Wahlen zum Vorstand 100 Prozent der Stimmen. Von den Beisitzern wurden Tonius Stein und Franz Wienke wiedergewählt, neu hinzu kamen Alfred Voskort und Hans-Georg Ortmann. Auf eigenen Wunsch schied Ewald Teigeler aus.


Bereicherung der Ortspolitik

Eine Bereicherung der Ortspolitik sei die Seniorenunion, meinte bei ihrem Grußwort die Saerbecker CDU-Parteivorsitzende Annegret Raffel. "Mischen Sie mit, mischen Sie sich ein; die Senioren werden mit Rat und Tat gebraucht". CDU-Fraktionsvorsitzender Alfons Günnigmann, der auch als Wahlleiter fungierte, berichtete vom hohen Besuch aus dem NRW-Landtag am Mittag bei der Einweihung der Gläsernen Heizzentrale (wir berichteten). Hohen Besuch hatte auch die CDU-Seniorenunion bei ihrer Versammlung, denn MdB Dieter Jasper sprach kurz zum Thema "Rente mit 67" und nahm sich die Zeit, mit den CDU-Senioren zu aktuellen Problemen wie Stuttgart 21, Gewinnung von regenerativen Energien und Endlager von Atommüll zu diskutieren. Dann erklärte er sich bereit, zu einem weiteren Diskussionsabend nach Saerbeck zu kommen. Und er lud die CDU-Senioren zu einem Berlin-Trip ein.

Paula Niehoff blickte auf das Programm des zu Ende gehenden Jahres zurück. Höhepunkt war da die fünftägige Reise nach Brüssel. Im neuen Jahr ist vom 23. bis 28. Mai der Chiemgau das Ziel. Zum geselligen Abschluss der Versammlung kam Kiepenkerl Josef Krühler aus Emsdetten. Er erzählte vom Leben auf dem Land: Früher ging der Bauer zum "Frieen" (Braut suchen) nicht so weit wie ihn die Füße, sondern die Holzschuhe trugen. Im Zeichen von BSE und Schweinepest würden die Menschen sich immer mehr von Obst und Gemüse ernähren. "Da kannst Du abwarten, bis sich die Menschen wieder von Ast zu Ast schwingen."

 
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