Unterwegs im Tecklenburger Land



MdB Dieter Jasper besuchte den „Tag des offenen Hofes“ in Hopsten, die 38. Landeskirchschicht in Ibbenbüren und das Heimatschützenfest in Lotte
 
Der 30.05.2010 - der letzte Sonntag im Mai - war ein Tag mit gleich drei wichtigen Ereignissen in der Heimatregion von CDU-MdB Dieter Jasper, die er alle besuchte.

 „Tag des offenen Hofes“ in Hopsten

Zu Beginn ging es in seinem Heimatort Hopsten zum „Tag des offenen Hofes“. „Landwirtschaft erleben“ hieß das Motto, mit dem der landwirtschaftliche Orts­verband, die Landfrauen und die Landjugend zu einer Entdeckungsreise rund um die Landwirtschaft eingeladen hatten. Zahlreiche Bauernhöfe und landwirtschaft­liche Betriebe öffneten ihre Pforten, um den Besuchern die Möglichkeit zu geben, Informationen aus erster Hand über Tiere und Technik, Ackerbau und auch über Ausbildungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft zu erhalten. Produzenten und Verbraucher sollten miteinander ins Gespräch kommen. Erste Station für Dieter Jasper war der Hof von Hermann Borchert, der seit vielen Jahren Mitglied im Landwirtschaftlichen Ortsverein und seit 2005 Kreislandwirt ist. Man unterhielt sich über die Bullenmast und neue Fütterungstechniken. Aber auch kritische Themen wie der zu niedrige Milchpreis oder die explodierenden Pachtpreise ka­men zur Sprache.  Dieter Jasper traf sich zu einem gemeinsamen Rundgang mit dem Hopstener Bürgermeister Winfried Pohlmann und dem Landrat Thomas Kubendorff und verschiedenen Vertretern der landwirtschaftlichen Verbände. Der Landhandel Remmer, der Fleischereibetrieb Kotz und die Hopstener Biogasanlage waren weitere Ziele.





 
38. Landeskirchschicht in Ibbenbüren
 
Zweite wichtige Station an diesem Tag war für Dieter Jasper die 38.
Landeskirchschicht in Ibbenbüren, die vom Knappenverein Tecklenburger Land anlässlich seines zehnjährigen Jubiläums ausgerichtet wurde. Auf der Homepage des Knappenvereins (www.knappenverein-tecklenburger-land.de) kann man dazu folgendes nachlesen: „Von je her  fühlten sich die Bergleute durch ihre schwere Arbeit unter- und über Tage eng verbunden. Tiefverwurzelte Frömmigkeit und echte Traditionspflege waren in ihrer Arbeits- und Schicksalsgemeinschaft selbst­verständlich.
Im Jahre 1953 wurden mit Pfarrer Alberts in Bochum unter dem damaligen Lan­desvorstand der Berg- und Knappenvereine die Bergmannsgottesdienste einge­führt. Im Juni 1972 wurden die Bergmannsgottesdienste in Bochum eingestellt. Im Juni 1973 fasste die Delegiertentagung der Berg- und Knappenvereine von NRW dann den Beschluss, die Bergmannsgottesdienste in Landeskirchschicht umzube­nennen. Die erste Landeskirchschicht wurde vom Bergmannsverein Bergmanns­glück in Datteln 1973 durchgeführt.Die ökumenischen Gottesdienste in den Knappenvereinen sind ein Beweis dafür, dass der Zusammenhalt der Bergleute heute immer noch Bestand hat.“
Nach dem Empfang der Gastvereine auf dem Rathausplatz mit einer kurzen Be­grüßung und Festansprache brach man zu einer farbenprächtigen Bergparade durch die Innenstadt von Ibbenbüren auf. Zahlreiche Knappen aus ganz NRW wa­ren dazu nach Ibbenbüren gekommen. Unter den Klängen des Steigerliedes mar­schierte Dieter Jasper gemeinsam mit den in imposante Trachten gekleideten Bergleuten zur Mauritius Kirche, in der im Anschluss an die Parade ein ökumeni­scher Gottesdienst stattfand.













 
Heimatschützenfest in Lotte
 
Am Nachmittag besuchte MdB Dieter Jasper das Heimatschützenfest 2010, das diese Mal vom 29. – 31. Mai in Lotte-Wersen stattfand, als dritte und letzte Sta­tion seiner „Reise durch das Tecklenburger Land“. Dieses traditionsreiche Fest wird von den fünf Lotter Schützenvereinen, der Gemeinde Lotte und dem Hei­matschützenbund Tecklenburger Land ausgerichtet. Höhepunkt des mehrtägigen Festes war eben jener Sonntag, an dem Dieter Jasper unterwegs war im Tecklenburger Land. Denn an diesem Tag trafen sich rund 2400 Schützen­schwestern und –brüder in Lotte-Wersen, um das beste Team und den Heimat­schützenkönig zu krönen. Als zentraler Festplatz war der Sportplatz in Lotte-Wersen dafür vorgesehen. Den Festzug dorthin konnte Dieter Jasper in einer fest­lich geschmückten Kutsche genießen. Er war dabei, als, erstmalig in der Ge­schichte des Heimatschützenbundes Tecklenburger Land, eine Königin den Schützenthron besteigen konnte – Birgit Aufderhaar von der Mannschaft des Schützenvereins Ladbergen-Overbeck, der das beste Team des Heimatschützen­festes stellte. Als der Himmel kurzzeitig seine Schleusen öffnete, tat das der all­gemeinen Stimmung keinen Abbruch. Gern stimmte Dieter Jasper in das don­nernd erschallende „Horrido“, das der Königin von ihren Schützenschwestern und -brüdern dargebracht wurde, mit ein.













 
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