Heeresflieger: Entscheidung erst zur Jahresmitte

Quelle: www.muensterschezeitung.de

Sprachen über den Bundeswehrstandort Rheine (v.l.): Dieter Jasper MdB, Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und Jens Spahn MdB

Rheine. Karl-Theodor zu Guttenberg: „Entscheidung erst zu Jahresmitte“
Die beiden Bundestagsabgeordneten Jens Spahn und Dieter Jasper trafen in Berlin den Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, um mit ihm die Bedeutung des Bundeswehrstandortes für Rheine und die Region zu verdeutlichen.

„Rheine ist seit Gründung der Bundeswehr ein guter Gastgeber für die Soldatinnen und Soldaten. Der bereits erfolgte Abzug von Einheiten in den vergangenen Jahren hat große Lücken hinterlassen. Rheine war einmal der zweitgrößte Bundeswehrstandort Deutschlands“, sagte Spahn, der bereits seit 2002 mit dem Minister in der Jungen Gruppe der Unionsfraktion zusammenarbeitet.
Anlass des Gespräches waren die immer wieder aufkommenden Gerüchte, das Ende des Standortes sei schon beschlossene Sache. Dazu Guttenberg: „Die Gespräche über die Reform der Bundeswehr werden im Moment geführt. Entscheidungen - insbesondere über Standortschließungen oder Verlagerung von Einheiten - sind noch nicht getroffen. Das steht am Ende des Prozesses. Damit ist in der Mitte des Jahres zu rechnen.“ Er wisse, so der Minister weiter, um die Bedeutung des Standortes für Rheine und den daraus resultierenden Sorgen bezüglich einer Strukturveränderung.

Dieter Jasper äußerte die Erwartung, dass eventuell vorgesehene Änderungen frühzeitig mitgeteilt werden: "Die Ungewissheit über den Erhalt des Standortes ist für alle Beteiligten eine große Belastung. Die Beschäftigten, die kommunalen Vertreter und die Menschen vor Ort brauchen Klarheit, wie es weitergeht. Täglich neue Spekulationen helfen da nicht weiter. Es ist wichtig, dass die Akzeptanz der Bundeswehr und unserer Soldaten gleichbleibend hoch bleibt. Dies ist nur durch klare und transparente Entscheidungen möglich."

 
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