Dieter Jasper MdB informiert sich über die NRW Verkehrspolitik

Dr. Benedikt Hüffer, Dieter Jasper MdB, Norbert Redemann (Vizepräsident IHK Nord Westfalen) von rechts

„NRW als Verkehrsballungszentrum muss sich für die Zukunft rüsten“, so die Forderung von IHK Präsident Dr. Benedikt Hüffer. Die IHK Nord Westfalen lud in Münster zu einer Diskussionsveranstaltung zur Verkehrspolitik ein. Der Parlamentarische Staatssekretär im Verkehrsministerium NRW Horst Becker nahm als Vertreter der Landesregierung teil.

Der Bundestagsabgeordnete Dieter Jasper nutzte diese Veranstaltung um sich über den aktuellen Stand von Straßenbauprojekten in Kreis Steinfurt zu erkundigen und seine Region zu vertreten. Horst Becker sprach während seines Vortrags die Problematik des überproportional wachsenden Verkehrsaufkommens in NRW an. Dies soll zum einem Teil durch intelligente Verkehrssteuerung bewältigt werden. Jedoch führt an enormen Investitionen in die Infrastruktur kein Weg vorbei.

 

In der anschließenden Diskussion war auch der Flughafen Münster Osnabrück ein großes Thema. Horst Becker kündigte an, die bereits zugesagten Ausgleichzahlungen des Landes in Höhe von 11 Millionen Euro zu streichen. Sollte der Planfeststellungsbeschluss so rechtskräftig werden, dieser wird noch vor Gericht verhandelt, dann werde die Landesregierung keine Zahlungen an den FMO leisten so der Staatssekretär.  Zudem soll das Nachtflugverbot in Greven erweitert werden.

Dieter Jasper bedauert diese Ankündigungen sehr, da der Flughafen Münster Osnabrück sehr wichtig für die Unternehmen und Menschen in der Region ist. Gerade die mittelständischen Unternehmen sind auf den Flughafen angewiesen und würden von einer Startbahnverlängerung profitieren. Die Ausgleichzahlung war für die Mehraufwendungen angesetzt, die dem Flughafen durch die unter Umweltministerin Bärbel Höhn eingeführten Umweltauflagen entstanden sind. Desweiteren ist dieser Airport subventionsfrei und somit vom Land unabhängig. Nun ist es unfair, die bereits zugesicherte Ausgleichszahlung nicht zu leisten, so Dieter Jasper.

Der Bundestagsabgeordnete wird sich aber auch weiterhin für den FMO einsetzen und steht zu 100% hinter diesem Flughafen.

 
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