Mehrgenerationenhaus - Hoffnung bleibt

Quelle: Grevener Zeitung , Michael Hagel

SAERBECK Noch immer steht nicht fest, wie genau ein Folgeprogramm der Bundesregierung zur Finanzierung der deutschen Mehrgenerationenhäuser aussehen soll – und wie viel Berlin an Geld zuschießt

Dass es ein solches Programm geben soll, immerhin das stehe nun fest, sagte der CDU-Abgeordnete Dieter Jasper gestern bei einem seiner mittlerweile schon fast obligatorischen Besuche bei Bürgermeister Wilfried Roos. Ende vergangenen Jahres hatte der Unionspolitiker bereits Ähnliches mitgeteilt (wir berichteten), nun erneuerte er diese eher vage Zusage. Klar ist, dass im März 2012 die bisherige 40 000-Euro-Jahresfinanzierung des MGH seitens des Bundes ausläuft. Ebenso klar ist aber für Bürgermeister Roos wie eigentlich für alle politischen Akteure im Ort, dass das Projekt MGH dann nicht beendet sein darf. „Wir werden weitermachen!“, sagte Roos gestern erneut.

Selbst wenn Saerbeck in den Genuss eines Folgeprogramms aus dem Hause von Familienministerin Kristina Schröder (CDU) kommen sollte, würden garantiert nicht die vollen 40 000 Euro von Berlin bezahlt, das machte Jasper gestern nochmal deutlich. Gut 25 Prozent, also 10 000 Euro, so schätzte er, werde Saerbeck selbst aufbringen müssen.

Saerbeck würde das tun, sollte das MGH zu den Förderobjekten gehören. Denn auch das steht noch nicht fest. Allerdings waren sowohl Jasper als auch Roos gestern erneut guten Mutes, „weil unser Haus sämtliche Kriterien erfüllt“, wie Roos meinte. „Wir haben Perspektiven, auch wenn sie derzeit noch etwas vage sind.

 

 
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