Neue Perspektiven für die heimische Steinkohle?!

Am kommenden Montag findet im Deutschen Bundestag eine Anhörung zum Steinkohlefinanzierungsgesetz statt. Sachverständige vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, des Vereins der Kohleimporteure, des Gesamtverbands Steinkohle, der IGBCE, des Landesverbands Bergbaubetroffener NRW, des Bergwerks Auguste Victoria, des RWI u.a.m. sind eingeladen, um die vorgesehene Streichung der Revisionsklausel aus $ 1Abs. 2 des Steinkohlefinanzierungsgesetzes zu diskutieren und zu bewerten.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Dieter Jasper hat die Bürgermeister der Bergbaugemeinden sowie die Vertreter der RAG und der IGBCE unmittelbar nach Bekanntgabe über diesen Termin informiert und zu einer Teilnahme eingeladen.

Durch die Diskussion über das frühzeitige Abschalten von Kernreaktoren in Deutschland bzw. durch einen möglichen früheren Ausstieg aus der Kernenergie ist die Diskussion über die zukünftige deutsche Energiepolitik neu entbrannt. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf den Betrieb vorhandener und den Bau neuer Kohlekraftwerke.

"Bei allem Streben nach regenerativen Energieformen können wir kurz- und mittelfristig nicht auf  Gas- und Kohlekraftwerke verzichten. Neben ökologischen Aspekten muss auch die Sicherheit der Energieversorgung und die Bezahlbarkeit für den Verbraucher im Fokus unserer Bemühungen stehen. Die Suche nach einem neuen Energiemix kann auch für unsere heimische Steinkohle eine neue Chance sein", ist sich der Abgeordnete sicher.

Die Anhörung am Montag, an der Dieter Jasper als Mitglied des Ausschusses Wirtschaft und Technologie teilnimmt, steht nun unter neuen und besonderen Vorzeichen. Wie schon in der Vergangenheit wird sich der Abgeordnete auch hier als Vertreter der heimischen Steinkohle einsetzen. Hierzu dient auch ein Termin in der kommenden Woche, zu dem die Kanzlerin die Wirtschaftspolitiker der Union eingeladen hat. Thema ist die nationale Energieversorgung.

 
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