Kolpingsfamilie Dreierwalde feierte 60-jähriges Bestehen
Quelle: www.ivz-online.de
Dreierwalde. Das Jubiläum der Kolpingsfamilie Dreierwalde begann am Samstagabend mit einem Festgottesdienst. Präses Heinrich Blankemeyer, der zusammen mit Pastor Felix Schnetgöke und Pater Paul Thörner das Hochamt zelebrierte, eröffnete die Messe mit einem Grußwort an die Gemeinde. Er bedankte sich bei allen, die dem Kolpingwerk in Dreierwalde besonders gedient haben und immer noch dienen. Die Kolpingsfamilie habe einen Auftrag für Familie, Beruf, Staat und Kirche.
Ein großartiges Bild boten die 18 Bannerabordnungen im Chorraum der Kirche. Die weiteste Anreise hatte die befreundete Kolpingsfamilie aus Aschendorf gehabt. Lektoren- und Messdienerdienst hatten die Dreierwalder Kolpingbrüder übernommen. Für die musikalische Begleitung sorgte der Frauengitarrenchor unter der Leitung von Angelika Weidenhaupt. Den Beifall der vielen Kirchenbesucher zum Schluss des Gottesdienstes hatte sich der Chor redlich verdient. In seiner Festpredigt ging Pater Thörner der Frage nach „Was ist nach 60 Jahren - Entgeisterung oder bleibt die Begeisterung?“ Ein Mensch mit 60 Jahren habe den Ruhestand ins Auge gefasst. „Was ist jetzt mit der Kolpingsfamilie?“ Das Jubiläum sei kein Anlass, zur Ruhe zu kommen. Es gelte das „Jetzt erst recht“, das „Yes we can“ des Präsidenten der USA. Pater Thörner gab der Kolpingsfamilie eine Zukunftsvision mit auf den Weg, um das Vereinsleben mit neuer Hoffnung zu füllen und Front zu machen gegen Miesmacher. Wie gut die Predigt ankam, zeigte der spontane Beifall der Gemeinde.
Den Kommersabend in Sasses Kotten eröffnete Vorsitzender Herbert Rottmann mit einem Grußwort an die mehr als 200 Gäste. Zu den Ehrengästen zählten MdB Dieter Jasper, Bürgermeister Heinz Hüppe, Präses Heinrich Blankemeyer, Kreispräses Erich Elpers, Pastor Felix Schnetgöke, Pfarrer Stefan Notz, Diakon Peter Siefen, Pater Paul Thörner, Ortsvorsteher Paul Rietmann, Bezirksvorsitzender Gerd Löcke und Ehrenvorsitzender Hans Thörner. Allein 17 Dreierwalder Vereine nahmen an dem Festakt teil und sehr viele Vertreter von Kolpingsfamilien.
Die Festrede hielt MdB Dieter Jasper, der unter anderem die aktuellen Themen Kernkraft und Präimplantationsdiagnostik (PID) ansprach. Einen Ausstieg aus der Kernkraft könne er gut mittragen, so Jasper. Panik und Hysterie seien allerdings schlechte Ratgeber. Beim Thema PID fordert er ein vollständiges Verbot.
Bürgermeister Heinz Hüppe überbrachte die Glückwünsche von Ortsvorsteher, Rat und Verwaltung. Der Bürgermeister sprach über Leben und Wirken Adolph Kolpings. Er stellte fest, dass die Kolpingsfamilie es im Wandel der Zeit verstanden habe, vielen Menschen eine Heimat zu geben und mit einem attraktiven Programm anzusprechen.
Grußworte und Glückwünsche gab es auch von Jan Kröger vom Diözesanvorstand und Ulrich Üffing vom Kreisvorstand sowie von Pfarrer Stefan Notz. Besonderes geehrt wurden an diesem Abend die beiden Gründungsmitglieder Josef Tepe und Hubert Winnemöller. Sie erhielten eine Urkunde mit Ehrenadel, ein Weinpräsent und eine Kolping-Armbanduhr.
Eine Uhr erhielten für besondere Verdienste um die Kolpingsfamilie auch Pater Thörner und Reinhold Zumwalde. Aloys Determann, Heinz Krümpel, Alfons Fischer und Hans Thörner durften sich ebenso über ein solches Geschenk freuen.
Nach dem Motto „Eine Frau kommt zu Wort“ sorgte Elisabeth Fischer schließlich für ein unterhaltsames Element im Programm und erzählte mit viel Witz und Humor aus 60 Jahren Kolpinggeschichte. Sie wurde mit verdientem Beifall für ihre Verdienste belohnt.
Eine Uhr erhielten für besondere Verdienste um die Kolpingsfamilie auch Pater Thörner und Reinhold Zumwalde. Aloys Determann, Heinz Krümpel, Alfons Fischer und Hans Thörner durften sich ebenso über ein solches Geschenk freuen.
Nach dem Motto „Eine Frau kommt zu Wort“ sorgte Elisabeth Fischer schließlich für ein unterhaltsames Element im Programm und erzählte mit viel Witz und Humor aus 60 Jahren Kolpinggeschichte. Sie wurde mit verdientem Beifall für ihre Verdienste belohnt.
| < Zurück | Weiter > |
|---|








Dieter Jasper MdB