Ketteler-Realschule feiert 50-jähriges Bestehen

Quelle: www.ivz-online.de, Manfred Hagemann

Foto IVZ, Manfred HagemannHopsten. „Lernen macht Freude!“ So war es auf bunten Luftballons zu lesen, die am Samstag auf ein besonderes Ereignis hinwiesen. Die Ketteler-Realschule feierte ihren 50. Geburtstag. Und das mit vielen Gästen. Schulleiter Andreas Pasche hieß dazu am Nachmittag neben vielen Eltern, Lehrern und Schülern besonders eine ganze Reihe von Gästen in der Aula willkommen. Durch das abwechslungsreiche Programm mit Festreden, musikalischen Beiträgen, Sketchen und Theaterszenen führten die Schülersprecherinnen Carmen Uphaus und Denise Verkamp.

„Wir haben in Hopsten eine beneidenswerte Schullandschaft“, konstatierte Pasche zu Beginn des bunten Festprogramms. Im Gründungsjahr 1961 löste die Realschule die alte Rektoratsschule in Hopsten ab. Die Akzeptanz der neuen Schule stieg stetig. Die Schüler kamen nicht nur aus Hopsten, Schale und Halverde, sondern auch aus Recke, Hörstel, Dreierwalde und dem angrenzenden Niedersachsen. 1981 gab es einen Erweiterungsbau mit Fach-, Klassen,- und Verwaltungsräumen, der seither von der Real- und St.-Georg-Hauptschule gemeinsam genutzt wird.

Die Realschule sei heute, trotz ihres Alters, eine moderne Schule, die nicht nur am Vormittag, sondern auch an jedem Nachmittag Angebote aus vielen Bereichen, wie Musik, Sport und Informatik anbiete. Herausragend sei die Roboter AG mit Ulrich Berk, die schon fast Weltruhm erlangt habe. Ein weiterer Schwerpunkt der Realschule sei die Berufsvorbereitung, in der die Schüler gezielt über ihre beruflichen Alternativen informiert werden.

Stellwände mit alten Fotos und Schriftstücken ließen die Besucher in Erinnerungen schwelgen.
Stellwände mit alten Fotos und Schriftstücken ließen die Besucher in Erinnerungen schwelgen.
(Fotos: Manfred Hagemann)


Den Bildungswert der Schule lobte auch Bürgermeister Winfried Pohlmann, der die Grüße und Glückwünsche von Rat und Verwaltung und der gesamten Bürgerschaft überbrachte. Seit 50 Jahren werde den Schülern solides Wissen vermittelt und diese zu lebenstüchtigen, jungen Menschen erzogen. Daher genieße die Ketteler-Realschule einen guten Ruf auch über die Grenzen der Gemeinde hinaus.

Denise Verkamp und Carmen Uphaus (r.) führten durch das Programm.
Denise Verkamp und Carmen Uphaus (r.) führten durch das Programm.
(Fotos: Manfred Hagemann)


Mit einer szenischen Aufführung von Dürrenmatts „Besuch der alten Dame“ lockerten die Schüler des Literaturkurses den Ablauf erfrischend auf, ebenso wie die Sketche in englischer und französischer Sprache. Musikalisch erfreute die Schulband, der Chor und der Pianist Thomas Leinweber. Zum Schmunzeln gab es einiges bei einem gedanklichen Ausflug in die Realschule von „damals“ und das Verlesen einer Tadelliste mit Kirstin Hackmann.

Um das Wohl der rund 300 Schüler kümmern sich heute aber nicht nur die Schule und die Gemeinde als Träger, sondern auch ein engagierter Förderverein mit seinem Vorsitzenden Gerd Fricke und einer ebenso engagierten Schulpflegschaft. Deren Vorsitzende Anne-Marie Möllenkamp listete in ihren Glückwünschen die vielen Verbesserungen auf, die in den Jahren für die Schule geschaffen worden waren. Dazu zähle auch, „dass heute niemand mehr für ein „Matschbrötchen“ das Schulgelände verlassen müsse.

Bundestagsabgeordneter Dieter Jasper komplettierte die Liste der Redner. Er erinnerte an den Arbeiterbischof und Namensgeber Emmanuel von Ketteler. Er sehe die Schule weiterhin in der Pflicht, die Leistungsstarken zu fördern und den Schwächeren eine faire Chance zu geben.

Nach dem offiziellen Teil wurde der „goldene Geburtstag“ am Abend gemeinsam mit vielen „Ehemaligen“ im Saal Schmiemann gebührend gefeiert.

 
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