MdB Jasper spricht mit VDMA über Referenzbergwerk in Ibbenbüren

Anlässlich der Meldungen über ein mögliches Referenzbergwerk in Ibbenbüren traf sich der heimische Bundestagsabgeordnete Dieter Jasper in Berlin zu einem Gespräch mit Joachim Schmid, Geschäftsführer des VDMA . Der Zufall wollte es – man traf sich in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Sitzes des VDMA „Unter den Linden Nr. 42“.

Durch das Ende des subventionierten Steinkohlebergbaus in Deutschland im Jahr 2018 gilt es sowohl für die RAG als auch für die Bergbaumaschinenhersteller die Frage zu beantworten, wie die weitere Zukunft gestaltet werden kann.

Im Rahmen des sogenannten „future-mining“-Projektes sucht der VDMA nun Argumente, die für den Verbleib der Hersteller dieser hoch komplexen Maschinen und Anlagen in Deutschland sprechen. Auf Sicht macht es für diese Unternehmen natürlich wenig Sinn, ihre Produkte an Orten herzustellen, wo eine Erprobung nicht möglich ist. Somit droht mit dem Ende des Bergbaus in Deutschland auch eine Abwanderung der in diesem Geschäftsfeld tätigen Firmen.

Hierzu hat es inzwischen eine Ideensammlung der Mitgliedsfirmen des VDMA gegeben, die sich genau mit dieser Thematik beschäftigt. Diese wurde zwischenzeitlich an die RAG übergeben, wo die Unterlagen geprüft werden. Eine Reaktion steht noch aus, wird aber in nächster Zeit erwartet.

Dieter Jasper und Joachim Schmid waren sich einig, dass die Themen Rohstoffverfügbarkeit und Versorgungssicherheit von zunehmender Bedeutung sein werden und vereinbarten einen regelmäßigen Gedankenaustausch.

„Die heimische Steinkohle ist eine der wenigen bei uns in Deutschland verfügbaren Energieträger und meines Erachtens als nationale Energiereserve unerlässlich. Deshalb dürfen wir in unseren Bemühungen, dem Steinkohlebergbau in Ibbenbüren auch über 2018 hinaus Perspektiven aufzuzeigen, nicht nachlassen. Unabhängig davon, wie groß die Chance auf ein Referenzbergwerk in Ibbenbüren ist, sollten wir diese in jedem Fall genau prüfen“, wirbt Dieter Jasper für den heimischen Zechenstandort.

Pressebericht aus der IVZ vom 17.06.2011 als PDF-Dokument

 
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