Stadtkirche in Lengerich wird mit 300.000 Euro aus Bundesmitteln gefördert

Am heutigen Tag konnte der heimische Bundestagsabgeordnete Dieter Jasper eine tolle Nachricht nach Lengerich überbringen: „Die Evangelische Stadtkirche Lengerich erhält aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm 2011 des Bundes eine Förderung in Höhe von 300.000 Euro.“

Anfang des Jahres 2011 hatte sich Manfred Stöppel als Mitglied des Arbeitskreises zur Sanierung des Kirchendachs der Stadtkirche in Lengerich an Dieter Jasper gewandt. Die denkmalgeschützte Kirche aus dem 13. Jahrhundert weist gravierende Schäden am Dachstuhl und am Gewölbe der Kirche auf.

 

Die geschätzten Reparatur- und Sanierungskosten belaufen sich auf über 600.000 Euro, ein Betrag, der allein über Spenden nicht aufzubringen ist. So sprach Manfred Stöppel den Bundestagsabgeordneten mit der Bitte um Unterstützung an, damit die notwendigen Arbeiten durchgeführt und eine drohende Schließung oder Sperrung der Kirche abgewandt werden könne.

Der Abgeordnete nahm daraufhin Kontakt mit Staatsminister Bernd Neumann, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien auf, um sich für eine Aufnahme des Projekts in das Denkmalschutz-Sonderprogramm 2011 stark zu machen. Hier stehen Mittel von insgesamt 15 Millionen Euro zur Verfügung, um dringend erforderliche Restaurierungsmaßnahmen an bedeutenden Kulturdenkmälern finanziell zu unterstützen.

Mit viel Einsatz und Engagement gelang es, dass die Stadtkirche in Lengerich gemeinsam mit 96 weiteren Sanierungsprojekten in den Förderkreis dieses Programms aufgenommen wird. Für die Evangelische Stadtkirche sind Mittel in Höhe von 300.000 Euro durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages freigegeben worden und stehen abrufbereit.

„Das ist eine tolle Nachricht für meine Heimatregion und vor allem für die Stadt Lengerich“, freute sich der Bundestagsabgeordnete. „Es war mir ein besonderes Anliegen, die Kirche hier in ihrer Existenz zu sichern und meinen Teil dazu beizutragen, dieses historisch und kulturell bedeutsames Gebäude für die Menschen in der Stadt und für das Tecklenburger Land zu erhalten.“

Pressebericht in den Westfälische Nachrichten vom 13.07.11

 
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