MdB Jasper besucht die Stadtwerke Greven
Atomausstieg und Breitbandausbau

Zu einem Informationsaustausch trafen sich in Greven der heimische Bundestagsabgeordnete Dieter Jasper und die Geschäftsführerin der Stadtwerke Greven Andrea Lüke. Gemeinsam wurden die Auswirkungen aktueller Gesetzesnovellierungen auf den kommunalen Versorgungsmarkt thematisiert. Zum Abschluss einer Serie von Gesprächsterminen, die Jasper in alle Stadtwerke seines Wahlkreises führte, stellte sich die neue Geschäftsführerin vor. Sie hatte das Amt im Juli von Jürgen Schäpermaier übernommen.
Die Gesetztesnovellierungen auf dem Energiemarkt werden von den Stadtwerken Greven positiv beurteilt. Lüke betonte, dass durch die vermehrte Fokussierung von erneuerbaren Energien neue Chancen für die kommunalen Energieversorger entstehen. Ein festhalten an der Atomenergie hätte auf dem Energiemarkt einen Preisnachteil bedeutet. Dieter Jasper versicherte, dass er die Interessen der regionalen Stadtwerke auch in Berlin einbringen wird, betonte aber auch, dass die Politik durch die schnelle Zeitvorgabe derzeit unter großem Druck stehe. „Bei allen Entscheidungen muss beachtet werden, dass die gewünschte Stromerzeugung sicher, sauber und bezahlbar bleibt.“ erläuterte Jasper.
Ebenfalls wurden die Änderungen im Telekommunikationsgesetz thematisiert. Der Abgeordnete mahnte, dass für die kleinen Kommunen in der Region die Gefahr bestehe, durch eine Unterversorgung mit Breitbandinternet von anderen Orten abgehängt zu werden. In Berlin werde daher überlegt, die Internetanbieter stärker in die Pflicht zu nehmen. „Da wir nicht als Anbieter am Markt agieren, sehen wir hier keine größeren Auswirkungen“ berichtete Lüke. Die Arbeit der Stadtwerke umfasse im Vergleich zu anderen Stadtwerken lediglich die Förderung des Ausbaus durch Infrastrukturmaßnamen.
Jasper und Lüke vereinbarten für den Herbst einen erneuten Austausch.
Pressebericht aus den Westfälische Nachrichten vom 08.08.11
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Dieter Jasper MdB