Zahlen und Fakten zum Steinkohlebergbau aus der Haushaltsdebatte in Berlin

Am heutigen Donnerstag wurde der sogenannte Einzelplan 09, der Etat des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, eingebracht und im Parlament debattiert.

Für die heimische Zeche in Ibbenbüren und die dort beschäftigten Menschen gibt es die gute und wichtige Nachricht, dass im Haushalt 2012 für den heimischen Steinkohlebergbau einschließlich der Anpassungsgelder für ausscheidende ältere Beschäftigte Mittel in Höhe von 1,42 Mrd. Euro bereitgestellt werden. Somit wird fast ein Viertel des Gesamtetats des Ministeriums von rund 6,157 Mrd. Euro für den sozialverträglichen Ausstieg aus dem Steinkohlebergbau aufgewendet.

Interessant ist weiterhin, dass aufgrund der Entwicklung der Weltmarktpreise für die Steinkohle bei den Steinkohlehilfen im Finanzplanzeitraum ein Minderbedarf von 200 Millionen Euro/Jahr gegenüber dem Finanzplafond im Steinkohlefinanzierungsgesetz angenommen wurde. Gerade in Hinsicht auf mögliche Zukunftsperspektiven des heimischen Steinkohlebergbaus gilt es, diese Entwicklung weiter zu beobachten.

Pressebericht aus der Ibbenbürener Volkszeitung vom 12.09.11 als PDF-Dokument

 
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