Steinkohletag 2011: Grüne Steinkohle reicht nicht aus!
Der heimische Bundestagsabgeordnete Dieter Jasper war als politischer Vertreter des Tecklenburger Landes zu Gast beim Steinkohletag 2011 in Essen.
"Auch und gerade nach der Entscheidung, den subventionierten Steinkohlebergbau in Deutschland im Jahr 2018 zu beenden, ist es von besonderer Bedeutung, unsere Verbundenheit mit dem heimischen Bergbau zu demonstrieren und mögliche Zukunftsperspektiven aktiv zu entwickeln", ist sich der Abgeordnete sicher.
Die von der RAG formulierte "grüne" Zukunftsperspektive mit Windrädern auf Halden, Energiespeichern in alten Zechen, Nutzung von temperiertem Grubenwasser, Baumplantagen auf ehemaligen Zechen usw. kann dabei nur eine von mehreren Optionen sein. Auch in dem zukünftigen Energiekonzept haben Gas- und Kohlekraftwerke eine zentrale Bedeutung, gerade hinsichtlich der Versorgungssicherheit und der Bezahlbarkeit von Energie für Bürger und Wirtschaft.
Hier muss beispielsweise das Thema CCS, also die unterirdische Lagerung von CO2, weiter verfolgt werden. Je weniger CO2 ein Kraftwerk emittiert, desto besser für unser Klima; hier gilt es, den Wirkungsgrad dieser Kraftwerke zu verbessern. Für das dann noch verbleibende CO2 müssen Formen und Möglichkeiten der Speicherung wohlwollend und ergebnisoffen entwickelt und geprüft werden, da nur so die Zukunftsfähigkeit von Kohlekraftwerken gesichert werden kann.
"Bei aller Sinnhaftigkeit einer Nutzung ehemaliger Zechen für regenerative Energien darf die originäre Aufgabe der heimischen Steinkohle als eine der letzten nationalen Energiereserven nicht aus den Augen verloren werden. Voraussetzung hierfür sind sichere und effiziente Kohlekraftwerke bei uns in Deutschland. Hier werde ich mich weiter intensiv für unsere Region einsetzen", verspricht Dieter Jasper.
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Dieter Jasper MdB