Förderzusage für das MGH Saerbeck

Die gemeinsamen Bemühungen der kommunalen Politik, des Bürgermeisters und des CDU-Bundestagsabgeordneten Dieter Jasper sind jetzt von Erfolg gekrönt worden: Das Mehrgenerationenhaus Saerbeck ist in das Folgeförderprogramm II der Bundesregierung aufgenommen worden. „Unser unermüdlicher Einsatz hat sich gelohnt und das MGH Saerbeck hat jetzt die Möglichkeit, seine langjährige erfolgreiche Arbeit fortzusetzen“, freut sich der Abgeordnete.

Die Mehrgenerationenhäuser in Deutschland konnten sich vom Juli bis August 2011 um weitere staatliche Unterstützung bewerben. Da die Förderung für die ersten Häuser Ende des Jahres ausläuft, hat das Bundesfamilienministerium ein Folgeprogramm bis 2014 aufgelegt. Hier hat sich auch das MGH in Saerbeck um eine Folgefinanzierung bemüht.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat nun auf der Grundlage eines Jurorenverfahrens und in Abstimmung mit den Bundesländern entschieden, welche Einrichtungen in das Folgeprogramm aufgenommen werden. Die ausgewählten Häuser werden in den nächsten Tagen offiziell benachrichtigt.

Das Konzept des neuen Aktionsprogramms basiert auf den Erfahrungen und Erkenntnissen, die in der ersten Programmphase gewonnen werden konnten. Der generationenübergreifende Ansatz und der offene Zugang bleiben Charakteristika der Häuser.

Inhaltlich setzt das Bundesfamilienministerium mit dem Folgeprogramm neue Schwerpunkte für die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser:

• Alter und Pflege: Beratungsangebote für ältere Menschen, Pflegebedürftige und Demenzkranke und ihre Angehörigen

• Integration und Bildung: Integrationsfördernde und bildungsunterstützende Angebote

• Haushaltsnahe Dienstleistungen: Ausbau des Mehrgenerationenhauses als die Drehscheibe für familiennahe Dienstleistungen der Kommune

• Freiwilliges Engagement: Stärkere Vernetzung mit anderen Einrichtungen und Initiativen

„Die bisherige hervorragende Arbeit des MGH in Saerbeck war die entscheidende Grundlage für die erneute Förderzusage aus Berlin“, ist sich Dieter Jasper sicher. „Die Kolpingfamilie und Alfons Bücker haben jetzt Planungssicherheit für die nächsten Jahre.“


Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 28.11.2011

 
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