Besuch bei der Firma WIS in Emsdetten

Mittelstandsförderung aus Berlin für die Region

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen im Zentrum der Innovationspolitik der Bundesregierung. Sie spielen eine zentrale Rolle als Vorreiter des technologischen Fortschritts und als Beschäftigungsmotor.

Dieter Jasper MdB mit WIS-Geschäftsführer Stephan Weischer

Durch öffentliche Förderung gerade junger, wissensbasierter Unternehmen können die Investitionsrisiken im Innovationsprozess gesenkt werden. Ein zentrales Ziel der Hightech-Strategie der Bundesregierung ist, die Zahl der Forschung und Entwicklung treibenden mittelständischen Unternehmen weiter zu erhöhen und ihre Innovationsfähigkeit zu stärken. Hierzu hat der Bund die jährlichen Mittel für Forschung und Entwicklung in KMU auf über eine Milliarde erhöht. Das breit entwickelte Förderangebot ist auf die unterschiedlichen Bedarfe der Unternehmen ausgerichtet.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Dieter Jasper besucht im Rahmen seiner Sommerinitiative „Mittelstandsförderung aus Berlin für die Region“ verschiedene mittelständische Unternehmen aus seinem Wahlkreis, die bereits Fördermittel erhalten haben. Er erkundigt sich über den Einsatz dieser Mittel und hilft bei eventuellen Abwicklungsproblemen und Rückfragen.

In Emsdetten war der Abgeordnete Gast der Firma WIS. Das Unternehmen beschäftigt sich mit dem Werkzeug-, Modell- und Prototypenbau insbesondere für die Automobilindustrie. 82 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konstruieren und fertigen am Standort Emsdetten und entwickeln darüber hinaus innovative Konzepte und Prototypen. Der Geschäftsführer Stephan Weischer setzt in seinem im Jahr 1964 gegründeten Unternehmen auch weiterhin auf Forschung und Innovation. Gefördert durch Mittel aus dem BMBF wurde gerade in Zusammenarbeit mit dem Frauenhofer Institut (ISC) sowie den Firmen Magma, Acmis, F&S und Nanogate ein Projekt zur „Permanenten Trennmittelbeschichtung auf Basis hybrider Nanokomposite“ realisiert.

Dieter Jasper möchte insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen aus seinem Wahlkreis ermutigen, die von der Bundesregierung angebotene Förderberatung in Anspruch zu nehmen. Weitere Informationen zu Verfahrenswegen und Konditionen der möglichen Maßnahmen sind über das Abgeordnetenbüro in Berlin erhältlich (030/227-71646).

 
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